Vier Tage Natur pur im Schweizer Nationalpark. Das Bikevergnügen ohne Gepäcksorgen.
Die einzigartige Landschaft des Schweizer Nationalparks bildet die
Kulisse zu einer der spektakulärsten Biketouren im Bündnerland
überhaupt. Vier Tage lang nichts als Natur. Eine Fauna und Flora, die
ihresgleichen sucht. Harte Aufstiege, Passagen über knifflige
Singletrails und waghalsige Downhills, machen die Tour auch
biketechnisch zum Leckerbissen. Ganz zu schweigen von den vielen
begeisternden Aussichtspunkten entlang der Route.
Karte der Nationalpark Bike-Tour-Strecke
Höhenprofil der Nationalpark Bike-Tour-Strecke
1. Etappe: Scuol - S-charl - Alp Astras - Costaina-Pass - Lü - Fuldera (36 km / 1'100 Höhenmeter)
Die erste Etappe der Nationalpark-Rundtour führt von Scuol hinüber ins Val Müstair. Hirsche, Rehe, Gämsen, Murmeltiere, Hasen, Füchse, Steinadler, Bartgeier und viele andere Tiere kann das wachsame Auge hier entdecken. Ringsherum türmen sich die Bergriesen der Engadiner Dolomiten. Der lange, aber technisch harmlose Aufstieg zum Costaina-Pass drückt der Tour den Stempel auf. Die immerhin rund 1'100 Höhenmeter, die es zwischen Scuol und der Passhöhe zu bezwingen gilt, sind eben doch nicht ganz ohne.
2. Etappe: Fuldera - Döss Radond - Alpisella - S. Giacomi die Fraele - Livigno (35 km / 1'240 Höhenmeter)
Ciao Italia! Der zweite Tag der Nationalpark-Rundtour macht einen veritablen Abstecher in unser südliches Nachbarland. Wie die schweizerische Ausgabe, ist auch der Stelvio Nationalpark von überragender Schönheit. Und der Anblick des Lago di San Giacomo setzt diesbezüglich noch einen drauf. Einfach grandios. Beim Fahren bleibt allerdings nicht viel Zeit, die Umgebung zu geniessen. Die Pfade sind zum Teil sehr schwer zu fahren. Wer nicht ständig aus dem Sattel fliegen will, sollte sich echt auf den Weg konzentrieren.
3. Etappe: Livigno - Passo Chaschauna - S-chanf (22 km / 900 Höhenmeter)
Arrivederci Italia. Die italienischen Gefilde werden am dritten Tag der Nationalpark-Runde bereits wieder verlassen. Was soll's, denn derart fantastische Landschaften sind eh grenzenlos. A propos Grenzen: an diese muss man gehen, um den Aufstieg zum Passo Chaschauna bewältigen zu können. Wer hier alles fährt, kann sich ohne zu plagieren zur obersten Liga der Bikeszene zählen. Nicht viel anders verhält es sich im oberen Teil der Abfaht nach S-chanf. Allerhöchste Steuerkünste sind gefragt und unten in S-chanf kann's schon mal vorkommen, dass die Handgelenke etwas schmerzen.
4. Etappe: S-chanf - Zernez - Susch - Lavin - Guarda - Ftan - Scuol (46 km / 830 Höhenmeter)
Die Schlussetappe der Rundtour Nationalpark zeigt das Unterengadin in all seinen Facetten. Vorbei an vielen schmucken Dörfern, lässt die Streckenführung viel Raum, die grandiosen Landschaften zu geniessen. In den Dörfern fallen die vielen bemalten Engadinerhäuser auf. Schöne Brunnen zieren in fast jedem Dorf die Plätze. Und am Schluss des Viertägers lassen sich die strapazierten Muskeln in der Bäderlandschaft von Scuol wieder herrlich auf Vordermann bringen.
Bildquelle: www.bike-explorer.ch
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